Das Selbsthilfe-Büro Kreis Höxter hat seinen Jahresbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Darin wird deutlich: Die meisten Anfragen im vergangenen Jahr bezogen sich auf psychische Erkrankungen. Der weiterhin hohe Informations- und Unterstützungsbedarf zeigt, wie wichtig niedrigschwellige Angebote und persönliche Beratung in diesem Bereich sind.
Ein positives Ergebnis der Arbeit: Mit 576 Anfragen konnte ein leichter Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden. Acht neue Selbsthilfegruppen wurden im Berichtszeitraum gegründet. Damit gibt es nun insgesamt rund 70 aktive Gruppen im Kreisgebiet, die Menschen mit unterschiedlichen gesundheitlichen und sozialen Anliegen Unterstützung und Gemeinschaft bieten.
„In der Selbsthilfe finden ganz unterschiedliche Lebensrealitäten ihren Platz – von Menschen mit Suchterkrankungen über chronisch Kranke bis hin zu neuen Themen wie Neurodivergenz. Diese Vielfalt zeigt, wie lebendig und bedarfsgerecht sich die Selbsthilfe-Landschaft entwickelt und wie wichtig der Austausch auf Augenhöhe für Betroffene ist”, so Cornelia Pätzold, Fachkraft im Selbsthilfe-Büro Kreis Höxter.
Das Selbsthilfe-Büro begleitet Interessierte bei der Gründung neuer Gruppen, berät Ratsuchende individuell und vernetzt Betroffene. Der Jahresbericht gibt einen umfassenden Einblick in die Entwicklungen, Schwerpunkte und Angebote des vergangenen Jahres.
Interessierte finden den vollständigen Jahresbericht 2025 und weitere Informationen zur Selbsthilfe unter www.selbsthilfe-hoexter.de.
Das Selbsthilfe-Büro des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes befindet sich in Höxter, Möllingerstr. 5 und ist immer mittwochs von 9 bis 12 Uhr und donnerstags und von 14 bis 16 Uhr sowie nach individueller Terminvereinbarung erreichbar. Kontakt: Telefonisch unter 05271 69 41 045 oder per E-Mail unter selbsthilfe-hoexter@paritaet-nrw.org. Das Selbsthilfe-Büro wird gefördert durch das Land NRW, die gesetzlichen Krankenkassen sowie durch den Kreis Höxter.