KHWE reagiert auf steigende Infektionszahlen mit Maskenpflicht | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 30.01.2026 10:20, aktualisiert am 30.01.2026 10:20

KHWE reagiert auf steigende Infektionszahlen mit Maskenpflicht

In den Krankenhäusern der KHWE in Bad Driburg, Brakel, Höxter und Steinheim müssen alle Besucher von sofort an einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Diese Regelung gilt auch für Patienten mit erkältungs- oder grippeähnlichen Symptomen, sofern sie sich außerhalb des Patientenzimmers aufhalten. Anlass ist der deutliche Anstieg von Atemwegsinfektionen im gesamten Kreis Höxter.

Für Patienten ohne Atemwegsinfektionen gilt lediglich die Empfehlung, freiwillig einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Diese Regelung gilt auch für Patienten und ihre Begleitpersonen in den Ambulanzen, Facharztpraxen (MVZ) sowie dem Therapiezentrum der KHWE.

Die aktuelle Erkältungs- und Grippewelle trifft die KHWE ebenso wie zahlreiche andere Unternehmen in der Region. Darüber hinaus ist in den vergangenen Wochen die Zahl der krankheitsbedingten Ausfälle unter den Mitarbeitern angestiegen. Die Maskenpflicht dient dem Schutz der Patienten und Mitarbeiter und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung auch unter den aktuellen Bedingungen. Auch bittet die KHWE darum, die in allen Einrichtungen bereitgestellten Möglichkeiten zur gründlichen Händehygiene konsequent zu nutzen.

Die medizinische Versorgung ist in allen Krankenhäusern der KHWE weiterhin jederzeit und uneingeschränkt gewährleistet. Auch die Notfallversorgung in den Notaufnahmen des St. Ansgar Krankenhauses Höxter und des St. Josef Hospitals Bad Driburg ist jederzeit sichergestellt. Aufgrund der hohen Inanspruchnahme kann es dort jedoch vereinzelt zu längeren Wartezeiten kommen.

Die KHWE weist darauf hin, dass nicht jede Erkrankung oder Verletzung eine Behandlung in der Notaufnahme erforderlich macht. Viele gesundheitliche Beschwerden können von den Hausärzten versorgt werden. Die Notaufnahmen sind insbesondere für Patienten mit akuten und schweren Symptomen vorgesehen, wie plötzlich auftretenden Brustschmerzen, Atemnot, starken Bauchschmerzen, plötzlichem Bewusstseinsverlust, Lähmungserscheinungen, unklaren Sprachstörungen oder akutem Sehverlust.

Die KHWE appelliert an Besucher, die Kranken- und Seniorenhäuser sowie Facharztpraxen mit grippeähnlichen Symptomen zum Schutz der Patienten, Bewohner und Mitarbeiter nicht zu betreten.

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