Zum Sport, zu Freunden oder zur Schule – viele tägliche Wege bieten eine gute Gelegenheit, Kinder frühzeitig für sichere und nachhaltige Mobilität zu begeistern. „Das Fahrrad eignet sich dabei besonders: Es macht Spaß, fördert Bewegung und stärkt das Selbstvertrauen der Kinder. Zudem kann das Rad dabei helfen, den Verkehr zu reduzieren, weil nicht mehr so viele ‚Eltern-Taxis‘ unterwegs sein müssen“, wirbt Martina Krog, Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter. Damit auch Lehrerinnen und Lehrer die Kinder dabei bestmöglich unterstützen können, haben der Kreis Höxter und das Zukunftsnetz Mobilität NRW erneut eine praxisorientierte Lehrerfortbildung zur Radfahrausbildung an Grundschulen durchgeführt.
Dabei konnten zwölf Lehrkräfte aus zehn Schulen unter der Leitung von Dr. Achim Schmidt von der Deutschen Sporthochschule Köln Anregungen für verschiedene Übungen und Spielformen erhalten, die sie selbst direkt auf dem Fahrrad ausprobieren konnten. „Einzelne Übungseinheiten wurden dabei gemeinsam mit einer Schulklasse durchgeführt. So erhielten die Lehrkräfte nicht nur theoretisches Wissen, sondern sammelten auch konkrete Erfahrungen im direkten Umgang mit Kindern auf ihren Rädern, die sich unmittelbar in den Unterricht übertragen lassen“, so Martina Krog.
Vertreten bei der Fortbildung waren die Graf-Dodiko-Schule aus Warburg, die Städtische Gemeinschaftsgrundschule Brakel, die Schule unter der Iburg in Bad Driburg, die Grundschule Peckelsheim, der Grundschulverbund Beverungen, die PETRIschule Höxter, die Katholische Grundschule Tudorf (Kreis Paderborn), die Gemeinschaftsgrundschule Dringenberg, die Grundschule Marienmünster und die Katholische Grundschule Borgentreich.
Die Aktion Stadtradeln findet auch im Kreis Höxter von Montag, 1. Juni, bis Sonntag, 21. Juni, in allen zehn Städten statt. Gleichzeitig läuft der Sonderwettbewerb „Schulradeln“. „Mit dem Schulradeln als Wettbewerb im Wettbewerb wird das Stadtradeln auch für Kinder und Jugendliche attraktiv. Wir freuen uns über die Anmeldungen und die Teilnahme zahlreicher Schulen“, so Marius Nolte vom Klimaschutz-Team des Kreises Höxter.
Das Prinzip ist simpel: Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Lehrkräfte einer Schule sammeln gefahrene Radkilometer entweder individuell oder als Klassenverband für das Schulteam. Alle gefahrenen Kilometer zählen – egal, ob auf dem Schulweg oder in der Freizeit.