Neues EEG-Messgerät für die Kinderstation | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 28.01.2026 10:12

Neues EEG-Messgerät für die Kinderstation

Chefarzt Firooz Ahmadi freut sich mit seinem Team (v.l.) Mechtild Markus, Bettina Winkelheide, Rebecca Kropp und Carolin Kuntze, Leitung Medizintechnik (Mitte) über das neue EEG-Messgerät. (Foto: KHWE)
Chefarzt Firooz Ahmadi freut sich mit seinem Team (v.l.) Mechtild Markus, Bettina Winkelheide, Rebecca Kropp und Carolin Kuntze, Leitung Medizintechnik (Mitte) über das neue EEG-Messgerät. (Foto: KHWE)
Chefarzt Firooz Ahmadi freut sich mit seinem Team (v.l.) Mechtild Markus, Bettina Winkelheide, Rebecca Kropp und Carolin Kuntze, Leitung Medizintechnik (Mitte) über das neue EEG-Messgerät. (Foto: KHWE)
Chefarzt Firooz Ahmadi freut sich mit seinem Team (v.l.) Mechtild Markus, Bettina Winkelheide, Rebecca Kropp und Carolin Kuntze, Leitung Medizintechnik (Mitte) über das neue EEG-Messgerät. (Foto: KHWE)
Chefarzt Firooz Ahmadi freut sich mit seinem Team (v.l.) Mechtild Markus, Bettina Winkelheide, Rebecca Kropp und Carolin Kuntze, Leitung Medizintechnik (Mitte) über das neue EEG-Messgerät. (Foto: KHWE)

Für eine noch bessere Behandlung von Kindern und Jugendlichen ist in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am St. Ansgar Krankenhaus der KHWE ein neuer EEG-Messplatz eingeweiht worden. Mit dem modernen Electroencephalograph Neurofax EEG-1200 kann die Diagnostik in der Kinderneurologie jetzt noch präziser und effizienter erfolgen.

Ein EEG, die Elektroenzephalographie, misst die elektrischen Aktivitäten des Gehirns. Dazu werden kleine Elektroden schmerzlos auf der Kopfhaut angebracht, die die Hirnströme registrieren. Auf dem Monitor erscheinen Wellen unterschiedlicher Form und Geschwindigkeit, die je nach Alter oder Erkrankung typische Muster zeigen. Es hilft, Erkrankungen und Umstände zu erkennen, die die Hirnaktivität beeinflussen, zum Beispiel Krampfanfälle, Hirnentzündungen, Schädel-Hirn-Traumata, Vergiftungen oder starke Kopfschmerzen. Die Untersuchungen können im wachen Zustand oder im Schlaf erfolgen. Währenddessen nehmen die Kinder entspannt in einem Sessel Platz. Besonders Säuglinge und Kleinkinder beruhigen sich schnell, wenn sie auf dem Schoß ihrer Eltern liegen.

Die Untersuchungen werden von ausgebildeten EEG-technischen Assistenten durchgeführt und anschließend von Kinderärzten mit spezieller Qualifikation ausgewertet. Die Ergebnisse werden mit den Eltern besprochen und der überweisende Hausarzt schriftlich informiert.

In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin werden jährlich zwischen 700 und 800 EEG-Untersuchungen vorgenommen. Kinder mit epileptischen Erkrankungen kommen aus der gesamten Region nach Höxter, um von der hohen fachlichen Expertise und der modernen Ausstattung zu profitieren „Neben dem Fachwissen ist das EEG das wichtigste Instrument in der Kinderepileptologie – und dank des neuen Systems sind die Untersuchungen noch bedienungsfreundlicher“, betont Firooz Ahmadi, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

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