Veröffentlicht am 19.12.2022 09:25, aktualisiert am 19.12.2022 09:42

Weiterer Schritt in Richtung gemeinsamem Schlauchverbund

Die Hauptverwaltungsbeamten bei der Unterzeichnung im Altendorfer Hof. Erste Kreisrätin Sarah Humburg, Sebastian Rode (SG-Bürgermeister BW-Polle), Gesundheits- und Sozialdezernentin Stefanie Ahlborn, Tino Wenkel (SG-Bürgermeister Boffzen), Landrat Michael Schünemann, Kreisbaurat Ralf Buberti, Wolfgang Anders (SG-Bürgermeister Eschershausen-Stadtoldendorf), Thomas Junker (SG-Bürgermeister Bevern) und Alena Friese (Allgemeine Vertreterin der Bürgermeister der Stadt Holzminden). (Foto: Peter Drews/Landkreis Holzminden)
Die Hauptverwaltungsbeamten bei der Unterzeichnung im Altendorfer Hof. Erste Kreisrätin Sarah Humburg, Sebastian Rode (SG-Bürgermeister BW-Polle), Gesundheits- und Sozialdezernentin Stefanie Ahlborn, Tino Wenkel (SG-Bürgermeister Boffzen), Landrat Michael Schünemann, Kreisbaurat Ralf Buberti, Wolfgang Anders (SG-Bürgermeister Eschershausen-Stadtoldendorf), Thomas Junker (SG-Bürgermeister Bevern) und Alena Friese (Allgemeine Vertreterin der Bürgermeister der Stadt Holzminden). (Foto: Peter Drews/Landkreis Holzminden)
Die Hauptverwaltungsbeamten bei der Unterzeichnung im Altendorfer Hof. Erste Kreisrätin Sarah Humburg, Sebastian Rode (SG-Bürgermeister BW-Polle), Gesundheits- und Sozialdezernentin Stefanie Ahlborn, Tino Wenkel (SG-Bürgermeister Boffzen), Landrat Michael Schünemann, Kreisbaurat Ralf Buberti, Wolfgang Anders (SG-Bürgermeister Eschershausen-Stadtoldendorf), Thomas Junker (SG-Bürgermeister Bevern) und Alena Friese (Allgemeine Vertreterin der Bürgermeister der Stadt Holzminden). (Foto: Peter Drews/Landkreis Holzminden)

„Ich bin froh, dass ein weiterer Schritt in Richtung gemeinsamer Schlauchverbund der Feuerwehren im Landkreis Holzminden vollzogen ist”, kommentiert Landrat Michael Schünemann den Abschluss der Vereinbarung. Bei einem gemeinsamen Arbeitstreffen im Holzmindener Altendorfer Hof haben fünf der sieben kommunalen Hauptverwaltungsbeamten die Vereinbarung dazu unterzeichnet. Beim Schlauchverbund geht es darum, dass alle Druckschläuche der im Landkreis vorhandenen Feuerwehren zu einem Pool in der Holzmindener Feuerwehrtechnischen Zentrale zusammengefasst werden sollen, um einen schnelleren Austausch und Zugriff für alle Ortsfeuerwehren auf die Schläuche zu gewährleisten.

Bereits Anfang September hatte der Kreistag beschlossen, dass mit den kreisangehörigen Gemeinden ein öffentlich-rechtlicher Vertrag über einen Schlauchverbund geschlossen werden soll. Weil die Druckschläuche der Feuerwehren nach jedem Einsatz gereinigt werden müssen, wurden sie bisher zunächst zur Reinigung und gegebenenfalls auch Reparatur in die Zentrale der Kreisfeuerwehrbereitschaft Am Dammbruch gebracht, um sie nach erfolgter Instandsetzung irgendwann wieder abzuholen. Das hatte immer Wartezeiten mit entsprechenden Bestandslücken in den einzelnen Wehren. Um das künftig zu vermeiden und doppelte Wege zu sparen, sollen bei Abgabe der Schläuche gleich ein anderer mitgegeben werden – egal ob jener Schlauch dann ursprünglich von der eigenen oder einer anderen Samtgemeinde angeschafft worden ist. Defekte Schläuche auszusortieren und neue anzuschaffen, ist dann künftig allein Aufgabe der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ).

Neben dem Kreistag mussten auch die Räte der Samtgemeinden, des Fleckens Delligsen und der Stadt Holzminden dem Verbund zustimmen. Bis auf die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle ist das überall erfolgt, so dass die Vereinbarung jetzt gemeinsam unterschrieben werden konnte, in der Hoffnung, dass die letzte Samtgemeinde im nächsten Jahr noch folgen wird.
Die Feuerwehren zu entlasten und Synergien zu nutzen sei ein sinnvoller Schritt für die Zukunftssicherung der Wehren, waren sich die Unterzeichnenden bei dem Arbeitstreffen einig.

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