Jedes Jahr, wenn die Temperaturen am Ende des Winters wieder steigen und es gleichzeitig regnerisch oder neblig feucht ist, beginnt für die heimischen Amphibien die Wandersaison. Dann machen sich Frösche, Molche und Kröten auf den Weg zu ihren Laichgewässern und müssen dabei oft gefährliche Straßen überqueren.
Für die anstehende Wandersaison wird von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Holzminden um Unterstützung gebeten.
Im Zeitraum von etwa Mitte Februar - je nach Witterung auch erst später - bis ca. Mitte April lässt der Landkreis Holzminden an bestimmten Standorten Amphibienschutzzäune auf. Diese Zäune müssen jeden Tag kontrolliert werden, am besten am frühen Abend und am frühen Morgen. Befinden sich Amphibien in den Eimern, werden diese in Transporteimer umgefüllt und über die Straße getragen. Die Vorgehensweise und der richtige Umgang mit den Tieren sind schnell gelernt.
Hilfe wird vor allem für die Zäune im Ernestinental (K38 Ottenstein Richtung Abzweig Hohe), an der Sievershagener Mühle (L586 Ottenstein Richtung Hehlen) sowie an der Hohen Warte (L462 Hohenbüchen in Richtung Duingen).
Die Saison erstreckt sich in der Regel über sechs bis acht Wochen, mit dem Höhepunkt meist gegen Mitte März. Wer sich vorstellen kann, das Team der Krötensammler zu verstärken, kann sich an den Landkreis Holzminden – Untere Naturschutzbehörde – Bürgermeister-Schrader-Straße 24, 37603 Holzminden, E-Mail: naturschutz@landkreis-holzminden.de oder Marlies Zuidema, Tel. 05531/707 177, wenden.