Landkreis Holzminden unterstützt Resolution der Stadt zur Fortführung der HAWK | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 20.05.2026 13:12

Landkreis Holzminden unterstützt Resolution der Stadt zur Fortführung der HAWK

Politik und Verwaltung des Landkreises Holzminden haben jetzt im Schulterschluss ihre Solidarität mit der Stadt Holzminden zum Ausdruck gebracht und unterstützen die vom Rat der Stadt Holzminden am 21.04.2026 verabschiedeten Resolution zur Sicherstellung der Fakultät Soziale Arbeit der HAWK am Standort Holzminden. In zwei Schreiben an den niedersächsischen Finanzminister Gerald Heere und an Falko Mohrs als zuständiger Minister für Wissenschaft und Kultur hat Landrat Michael Schünemann unterstrichen, wie wichtig der Erhalt der Fakultät für die ganze Region ist. Die Schreiben sind im Namen der Fraktionsvorsitzenden und der Mitglieder des Kreistages nach Hannover gesendet worden.

„Wir haben einen breiten Konsens, dass unsere Kreisstadt als Hochschulstandort gestärkt werden muss und es endlich eine bauliche Lösung für die Fakultät Arbeit braucht“, erklärt Schünemann, „alles andere wäre ein verheerendes Signal, dass der periphere ländliche Raum weiter an Boden verliert.“ Das Land habe in der Vergangenheit viel unternommen, um die Attraktivität ländlicher Regionen wie die Holzmindens zu stärken. Es bedürfe in dieser Sache ebenfalls eines eindeutigen, kurzfristigen Signals.

In den gleichlautenden Schreiben an die Minister betont der Landrat, wie stark die Verbindung zwischen der HAWK und dem Landkreis in den vergangenen Jahren gewesen sei. „Projekte wie „Balu und Du“, dem ZZHH Holzminden-Höxter sowie die enge Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule, dem Jugendamt und weiteren Institutionen unterstreichen die unmittelbare Verknüpfung von Lehre, Forschung und gesellschaftlichem Engagement“, heißt es dort.

Vor diesem Hintergrund bitte der Landkreis die Landesregierung nachdrücklich, dringend zu handeln, um eine dauerhafte zukünftige Unterbringung der Fakultät am Standort Holzminden auf den Weg zu bringen. Der gegenwärtige Schwebezustand gefährde die Kontinuität von Lehre, Forschung und Transferleistungen, die regionale Fachkräfteentwicklung und die Funktionsfähigkeit sozialer Dienste.

north