Mit der Kamera genauer hinschauen – Fortbildungsreihe vermittelt ressourcenorientierten Einsatz von Videografie | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 28.09.2026 10:08

Mit der Kamera genauer hinschauen – Fortbildungsreihe vermittelt ressourcenorientierten Einsatz von Videografie

Svenja Henne (1.v.l.) mit der Dozentin Irina Kunz (2.v.r.) und den Absolventinnen. (Foto: KVHS)
Svenja Henne (1.v.l.) mit der Dozentin Irina Kunz (2.v.r.) und den Absolventinnen. (Foto: KVHS)
Svenja Henne (1.v.l.) mit der Dozentin Irina Kunz (2.v.r.) und den Absolventinnen. (Foto: KVHS)
Svenja Henne (1.v.l.) mit der Dozentin Irina Kunz (2.v.r.) und den Absolventinnen. (Foto: KVHS)
Svenja Henne (1.v.l.) mit der Dozentin Irina Kunz (2.v.r.) und den Absolventinnen. (Foto: KVHS)

Wie können pädagogische Fachkräfte die Entwicklung von Kindern noch bewusster wahrnehmen und gleichzeitig das eigene pädagogische Handeln reflektieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine mehrteilige Fortbildungsreihe zum Thema „Videografie als ressourcenorientiertes Beobachtungsinstrument in der Kita“, die an der KVHS Holzminden in Kooperation mit der Kita-Fachberatung des Landkreises Holzminden durchgeführt wird.

Ende August gab es diesbezüglich einen feierlichen Anlass: Die Teilnehmenden der kürzlich abgeschlossenen ersten Modulreihe präsentierten in einer Auftakt-Veranstaltung „neuen“ Teilnehmenden auf vielfältige und kreative Weise ihre persönlichen „Aha-Momente“ und Projekte, die sie im Rahmen der Fortbildung in den Kita-Alltag übertragen und umgesetzt haben. Jeweils im Anschluss fand die Übergabe der Teilnahme-Bescheinigungen statt. Die „neuen“ Teilnehmenden erhielten so schon einmal kleine Einblicke in die Inhalte der Modulreihe und starten nun mit Vorfreude in die Fortbildung.

In insgesamt fünf Modulen erhalten pädagogische Fachkräfte praxisnahe Einblicke in die Grundlagen und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Videografie im Kita-Alltag. Referentin Irina Kunz gestaltet die Fortbildung inhaltlich in enger Zusammenarbeit mit dem Team der Kita-Fachberatung, Svenja Henne und Eduardo Molinero, während die organisatorische Steuerung in den Händen von Katharina König-Brittner, Bildungsmanagerin der KVHS Holzminden, liegt.

Im Mittelpunkt steht die Idee, mit Hilfe kurzer Videoaufnahmen alltägliche Situationen bewusster zu betrachten. Dabei geht es nicht darum, Fehler aufzudecken, sondern vielmehr darum, die Ressourcen und Kompetenzen der Kinder sichtbar zu machen und die eigene Wahrnehmung zu schärfen.

Die fünf Module zeigen dabei: Videografie ist weit mehr als eine technische Methode. Richtig eingesetzt, bietet sie die Möglichkeit, kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse wertschätzend zu erkennen, die eigene pädagogische Haltung zu reflektieren und den fachlichen Austausch im Team zu fördern. Gleichzeitig kann sie eine wertvolle Unterstützung für die Zusammenarbeit mit Eltern und Familien sein. So nehmen die Teilnehmenden nicht nur neues Fachwissen, sondern vor allem konkrete Ideen für die Praxis mit.

Die vom Landkreis Holzminden geförderte Fortbildungsreihe leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung einer wertschätzenden, ressourcenorientierten und reflektierten pädagogischen Arbeit in den Kindertageseinrichtungen der Region.

north