Vorausschauende Pflegeplanung im Fokus | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 08.10.2026 09:02

Vorausschauende Pflegeplanung im Fokus

Weichen sind bei der 18. Netzkonferenz gestellt worden. Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich in der Aula des Kreishauses aus. Sie führten durch das Programm (von links): Hendrik Falke (stellvertretender Geschäftsführer des Netzwerks Pflege sowie Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht beim Kreis Höxter), Marc Ludwig (Vorsitzender Netzwerk Pflege und Pflegedienstleitung AKH), Sonja Hammerstein (Landesbeauftragte Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.). Olivia Kuzawinski (EAA-Fachberaterin für betriebliche Inklusion), Philipp Fönschau (Berater, ALP-Institut für Wohnen und Stadtentwicklung), Benny Baron (Geschäftsführer Netzwerk Pflege Kreis Höxter und Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht Kreis Höxter), Stefanie Schoppe (Vorsitzende Netzwerk Pflege, Bildungszentrum Weser-Egge KHWE) und Anja Lücke (Leiterin Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht des Kreises Höxter). (Foto: Kreis Höxter)
Weichen sind bei der 18. Netzkonferenz gestellt worden. Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich in der Aula des Kreishauses aus. Sie führten durch das Programm (von links): Hendrik Falke (stellvertretender Geschäftsführer des Netzwerks Pflege sowie Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht beim Kreis Höxter), Marc Ludwig (Vorsitzender Netzwerk Pflege und Pflegedienstleitung AKH), Sonja Hammerstein (Landesbeauftragte Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.). Olivia Kuzawinski (EAA-Fachberaterin für betriebliche Inklusion), Philipp Fönschau (Berater, ALP-Institut für Wohnen und Stadtentwicklung), Benny Baron (Geschäftsführer Netzwerk Pflege Kreis Höxter und Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht Kreis Höxter), Stefanie Schoppe (Vorsitzende Netzwerk Pflege, Bildungszentrum Weser-Egge KHWE) und Anja Lücke (Leiterin Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht des Kreises Höxter). (Foto: Kreis Höxter)
Weichen sind bei der 18. Netzkonferenz gestellt worden. Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich in der Aula des Kreishauses aus. Sie führten durch das Programm (von links): Hendrik Falke (stellvertretender Geschäftsführer des Netzwerks Pflege sowie Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht beim Kreis Höxter), Marc Ludwig (Vorsitzender Netzwerk Pflege und Pflegedienstleitung AKH), Sonja Hammerstein (Landesbeauftragte Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.). Olivia Kuzawinski (EAA-Fachberaterin für betriebliche Inklusion), Philipp Fönschau (Berater, ALP-Institut für Wohnen und Stadtentwicklung), Benny Baron (Geschäftsführer Netzwerk Pflege Kreis Höxter und Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht Kreis Höxter), Stefanie Schoppe (Vorsitzende Netzwerk Pflege, Bildungszentrum Weser-Egge KHWE) und Anja Lücke (Leiterin Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht des Kreises Höxter). (Foto: Kreis Höxter)
Weichen sind bei der 18. Netzkonferenz gestellt worden. Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich in der Aula des Kreishauses aus. Sie führten durch das Programm (von links): Hendrik Falke (stellvertretender Geschäftsführer des Netzwerks Pflege sowie Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht beim Kreis Höxter), Marc Ludwig (Vorsitzender Netzwerk Pflege und Pflegedienstleitung AKH), Sonja Hammerstein (Landesbeauftragte Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.). Olivia Kuzawinski (EAA-Fachberaterin für betriebliche Inklusion), Philipp Fönschau (Berater, ALP-Institut für Wohnen und Stadtentwicklung), Benny Baron (Geschäftsführer Netzwerk Pflege Kreis Höxter und Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht Kreis Höxter), Stefanie Schoppe (Vorsitzende Netzwerk Pflege, Bildungszentrum Weser-Egge KHWE) und Anja Lücke (Leiterin Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht des Kreises Höxter). (Foto: Kreis Höxter)
Weichen sind bei der 18. Netzkonferenz gestellt worden. Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich in der Aula des Kreishauses aus. Sie führten durch das Programm (von links): Hendrik Falke (stellvertretender Geschäftsführer des Netzwerks Pflege sowie Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht beim Kreis Höxter), Marc Ludwig (Vorsitzender Netzwerk Pflege und Pflegedienstleitung AKH), Sonja Hammerstein (Landesbeauftragte Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.). Olivia Kuzawinski (EAA-Fachberaterin für betriebliche Inklusion), Philipp Fönschau (Berater, ALP-Institut für Wohnen und Stadtentwicklung), Benny Baron (Geschäftsführer Netzwerk Pflege Kreis Höxter und Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht Kreis Höxter), Stefanie Schoppe (Vorsitzende Netzwerk Pflege, Bildungszentrum Weser-Egge KHWE) und Anja Lücke (Leiterin Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht des Kreises Höxter). (Foto: Kreis Höxter)

Wie kann die pflegerische Versorgung im Kreis Höxter nachhaltig gesichert werden? Um über diese zentrale Frage und aktuelle Herausforderungen zu beraten, sind rund 60 Akteure aus Pflege und Betreuung in der Aula der Kreisverwaltung in Höxter zusammengekommen. An der 18. Netzkonferenz Pflege nahmen Fachleute aus Pflegeeinrichtungen, Pflegediensten, Beratungsstellen und Pflegekassen sowie Vertreter der Abteilungen Alter, Pflege und Heimaufsicht des Kreises Höxter und des Kreis-Gesundheitsdienstes teil.

„Die Netzkonferenz hat erneut gezeigt, wie wertvoll die direkte Diskussion zwischen den Akteuren ist. Die intensive Auseinandersetzung mit den Daten und den konkreten Wünschen der älteren Generation gibt den Anbietern im Kreis wichtige Orientierungspunkte an die Hand, um Versorgungsstrukturen vorausschauend zu gestalten“, stellte Anja Lücke, Leiterin der Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht beim Kreis Höxter heraus.

Im Mittelpunkt der 18. Netzkonferenz stand der bereits vom Kreis Höxter veröffentlichte Pflegebericht. Philipp Fönschau vom Hamburger Institut ALP stellte die Ergebnisse noch einmal detailliert vor, um die speziellen Fragestellungen der regionalen Leistungserbringer zu beleuchten. Der Bericht prognostiziert die zukünftige Infrastruktur anhand von drei Modellen: der Fortschreibung des aktuellen Trends, einer Fokussierung auf den stationären Bereich sowie dem gezielten Ausbau ambulanter Angebote. Jedes Szenario bringt eigene Anforderungen an Personal, Konzepte und Finanzierung mit sich.

Auf besonders großes Interesse stießen die Ergebnisse der ersten repräsentativen Befragung von Bürgerinnen und Bürgern, die älter als 60 Jahre sind, über ihre Vorstellungen und Wünschen bezüglich des Wohnens und der Versorgung im Pflegefall.

Über den Pflegebericht hinaus wurden weitere praxisrelevante Themen für die tägliche Arbeit angerissen. So informierte Olivia Kuzawinski vom Integrationsfachdienst Paderborn-Höxter über Unterstützungsmöglichkeiten und Fördermittel für Arbeitgeber bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Zu den aktuellen Entwicklungen innerhalb der Pflegekammer NRW, insbesondere zu den abschnittsweise versandten Beitragsbescheiden, referierte Sabine Hornemann-Kriete. Sonja Hammerstein gab Einblicke in die Verbandsarbeit des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste.

Aus der Kreisverwaltung folgten Berichte über die Arbeit der Ombudspersonen nach dem Wohn- und Teilhabegesetz, neue regionale Pflegeangebote, geplante Gesetzesänderungen sowie Hinweise zum Registrierungsverfahren nach der Anerkennungs- und Förderungsverordnung (AnFöVO).

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Rückblick auf die Großdemonstration gegen das geplante Pflegeneuordnungsgesetz, die Anfang September in Höxter stattfand. Marc Ludwig, Pflegedienstleitung des Dienstes AKH Ludwig in Warburg, berichtete von der Organisation der Aktion, an der sich mehr als 220 Fahrzeuge und zahlreiche Beschäftigte aus der Pflege beteiligt hatten.

In Abwesenheit wurde Andreas Fuhrmann vom Bündnis ambulante Pflege ein besonderer Dank für seinen Einsatz bei der Durchführung ausgesprochen.

Moderiert wurde die 18. Netzkonferenz von den beiden Vorsitzenden des Netzwerks Pflege, Marc Ludwig und Stefanie Schoppe. Unterstützt wurden sie von der Geschäftsführung des Netzwerks, Benny Baron und Hendrik Falke von der Kreisverwaltung Höxter.

Infokasten: Das Netzwerk Pflege im Kreis Höxter

Das im Jahr 2014 gegründete Netzwerk Pflege im Kreis Höxter ist ein freiwilliger Zusammenschluss aller an der Pflege und Betreuung beteiligten Akteure im Kreisgebiet. Das oberste Organ ist die regelmäßig tagende Netzkonferenz Pflege. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist es, die Kooperation zwischen Pflegeeinrichtungen, Pflegediensten, Kassen und Beratungsstellen zu verbessern, Versorgungslücken rechtzeitig zu erkennen und gesundheits- sowie pflegepolitische Entscheidungen in der Region aktiv mitzugestalten. Weitere Informationen finden Interessierte online unter www.pflegeberatung.kreis-hoexter.de.

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