Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam lösen | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 09.04.2026 10:53

Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam lösen

Freuten sich über einen angeregten Gedankenaustausch (von links): Moritz Kremer, Heinz-Willi Franke, Bernd Wiesendorf, Irmgard Schrader, LSB-Präsident André Kwiatkowski, Steve Sander, Jennifer Janele und Hartmut Kumlehn. (Foto: Kreissportbund Holzminden)
Freuten sich über einen angeregten Gedankenaustausch (von links): Moritz Kremer, Heinz-Willi Franke, Bernd Wiesendorf, Irmgard Schrader, LSB-Präsident André Kwiatkowski, Steve Sander, Jennifer Janele und Hartmut Kumlehn. (Foto: Kreissportbund Holzminden)
Freuten sich über einen angeregten Gedankenaustausch (von links): Moritz Kremer, Heinz-Willi Franke, Bernd Wiesendorf, Irmgard Schrader, LSB-Präsident André Kwiatkowski, Steve Sander, Jennifer Janele und Hartmut Kumlehn. (Foto: Kreissportbund Holzminden)
Freuten sich über einen angeregten Gedankenaustausch (von links): Moritz Kremer, Heinz-Willi Franke, Bernd Wiesendorf, Irmgard Schrader, LSB-Präsident André Kwiatkowski, Steve Sander, Jennifer Janele und Hartmut Kumlehn. (Foto: Kreissportbund Holzminden)
Freuten sich über einen angeregten Gedankenaustausch (von links): Moritz Kremer, Heinz-Willi Franke, Bernd Wiesendorf, Irmgard Schrader, LSB-Präsident André Kwiatkowski, Steve Sander, Jennifer Janele und Hartmut Kumlehn. (Foto: Kreissportbund Holzminden)

Hoher Besuch in der Geschäftsstelle des Kreissportbundes Holzminden im Sportpark Liebigstraße: Der Präsident des Landessportbundes Niedersachsen, André Kwiatkowski, hat sich mit dem KSB-Vorstand über zentrale Themen des organisierten Sports ausgetauscht. „Ich bin sehr gerne der Einladung gefolgt, um im persönlichen Gespräch die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit vor Ort zu unterstreichen und meine Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen“, sagte Kwiatkowski.

Bei dem angeregten Austausch im Rahmen einer Vorstandssitzung wurde noch einmal betont, dass Sportvereine die Orte seien, an denen Menschen ihr Bedürfnis nach Nähe, Überschaubarkeit und sozialer Anerkennung erfahren und leben könnten. „Deshalb wird Sport im Verein zu Recht als ein Stück soziale Heimat erfahren. Beim Sport bieten sich Chancen zu interessanten Begegnungen zwischen den Generationen, zum Einbringen und zum Erwerb persönlicher Kompetenzen, zum Wachsen und Pflegen wertvoller Freundschaften sowie zum Abbau von Vorurteilen“, erklärte Kwiatkowski und sprach dem Vorstand des Kreissportbundes Holzminden seinen Dank für den großen Einsatz aus. „Auf allen Ebenen bestimmen und prägen Ehrenamtliche unsere Arbeit. Deshalb ist es ein ständiges Anliegen, Menschen für ehrenamtliches Handeln zu gewinnen, sie zu fördern und zu begleiten.“

Ein wichtiger Aspekt der Diskussion war die finanzielle Unterstützung der Sportvereine. „Mit der sogenannten Sportmilliarde hat das Land Niedersachsen den Kommunen die Mittel direkt an die Hand gegeben, sind diese doch die wichtigsten Partner für starke Sport- und Bewegungsangebote vor Ort“, erläuterte Kwiatkowski. „Investitionen in Sportstätten, Hallen und Bewegungsräume sind Investitionen in Gesundheit, Zusammenhalt und Lebensqualität, denn Sport ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge, ein wichtiger sozialer und ökonomischer Standortfaktor und prägt maßgeblich die Attraktivität von Städten und Gemeinden.“ Er wies darauf hin, dass der Landessportbund in den letzten sieben Jahren sämtliche Anträge auf Förderung bewilligt habe.

Aktuelle Entwicklungen im Sport standen ebenso im Fokus wie Einblicke aus der täglichen Arbeit vor Ort. Auch Perspektiven aus dem Präsidium sowie offene Fragestellungen aus der Praxis wurden intensiv diskutiert. Besonders wertvoll war dabei der offene Dialog über die Zusammenarbeit im Sportsystem. Dazu machte KSB-Vorsitzender Bernd Wiesendorf deutlich: „Die Herausforderungen im Sport lassen sich nur gemeinsam und im engen Austausch lösen – getragen von dem Verständnis, dass wir auf allen Ebenen an denselben Zielen arbeiten.“

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