Soldaten pflegen Kriegsgräbergedenkstätte
Etwa zwölf Kilometer westlich von Saint-Lô befindet sich die kleine Gemeinde La Chapelle-en-Juger in der Normandie Frankreichs. Hier in dem knapp 650-Seelen-Ort liegt der Friedhof Marigny, auf dem 11.169 deutsche Soldaten bestattet sind. Die Soldaten kamen 1944 durch Bombenangriffe der Alliierten in der Region um. Um diesen Ort des Gedenkens weiterhin gut zu erhalten, haben im Juni letzten Jahres zehn Soldaten des Panzerpionierbataillons 1 aus Holzminden den Friedhof im Auftrag der Deutschen Kriegsgräberfürsorge wieder auf Vordermann gebracht – und das ehrenamtlich. Möglich gemacht wurde dies wiederum unter anderem durch die Haus- und Straßensammlung, in der Ehrenamtliche Spenden gesammelt hatten. Landrat Michael Schünemann als Vorsitzender des Kreisverbandes der Deutschen Kriegsgräberfürsorge hat jetzt das Engagement zusammen mit dem Kommandeur des Panzerpionierbataillons 1, Oberstleutnant Sebastian Busenthür, Oberstleutnant a.D. Rainer Grygiel als Bundeswehrbeauftragtem des Volksbundes und Henrik Berthold, Geschäftsführer des Volksbund-Bezirksverbandes Hannover, im Kreishaus gewürdigt.