Pflege der Streuobstbaumbestände im Kreis Höxter auf gutem Kurs | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 16.03.2026 12:19

Pflege der Streuobstbaumbestände im Kreis Höxter auf gutem Kurs

Julia Franzmann von BeSte Stadtwerke, Jasper de Wit und Anna Lammert (beide Helle Hof) und Denise Mogge auf der Leiter sowie Elisa Härtlein (beide Obstbaumwerk Höxter). (Foto: privat)
Julia Franzmann von BeSte Stadtwerke, Jasper de Wit und Anna Lammert (beide Helle Hof) und Denise Mogge auf der Leiter sowie Elisa Härtlein (beide Obstbaumwerk Höxter). (Foto: privat)
Julia Franzmann von BeSte Stadtwerke, Jasper de Wit und Anna Lammert (beide Helle Hof) und Denise Mogge auf der Leiter sowie Elisa Härtlein (beide Obstbaumwerk Höxter). (Foto: privat)
Julia Franzmann von BeSte Stadtwerke, Jasper de Wit und Anna Lammert (beide Helle Hof) und Denise Mogge auf der Leiter sowie Elisa Härtlein (beide Obstbaumwerk Höxter). (Foto: privat)
Julia Franzmann von BeSte Stadtwerke, Jasper de Wit und Anna Lammert (beide Helle Hof) und Denise Mogge auf der Leiter sowie Elisa Härtlein (beide Obstbaumwerk Höxter). (Foto: privat)

Die Pflege und den Erhalt der Streuobstwiesen sowie der Streuobstalleen und -Reihen haben sich die Stiftung für Natur • Heimat • Kultur im Steinheimer Becken und weitere Akteure im Kreis Höxter vorgenommen. Hierzu sind zwischenzeitlich über 70 Obstwiesenberaterinnen und -Berater ausgebildet worden.

In enger Zusammenarbeit mit besonders zertifizierten Obstbaum-Pflegeteams um das Obstbaumwerk aus Höxter, Hans-Joachim Bannier, Simon Avenwedde und Matthias Lang konnten im Winterhalbjahr im Zeitraum vom 15.11.2025 bis 28.02.2026 im gesamten Kreisgebiet 378 Stück ältere Streuobstbäume in den Städten Warburg, Höxter, Beverungen, Borgentreich, Brakel und Steinheim zu ihrem Erhalt fachmännisch gepflegt werden.

Auch in Godelheim, wo seit 2017 Jasper de Wit und Anna Lammert den Helle Hof mit regenerativen Ideen von Landwirtschaft ihr Anwesen bewirtschaften um die Biodiversität und Ökosystemprozesse erheblich zu verbessern. Hierzu gehört auch der Erhalt der dort vorhandenen Streuobstbäume, die ebenfalls dort gepflegt wurden.

Solche Obstbaumreihen und Streuobstwiesen gliedern unsere Kulturlandschaft, bieten neben schmackhaftem Obst auch vielen Tieren und im Unterwuchs auch Pflanzen einen Lebens- und Überlebensraum, erklären Denise Mogge vom Obstbaumwerk Höxter und Heribert Gensicki von der Stiftung für Natur • Heimat • Kultur im Steinheimer Becken übereinstimmend.

Ohne eine Kostenbeteiligung der BeSte Stadtwerke könnten wir den Schutz der Streuobstbäume im Kreis Höxter jedoch nicht durchführen, so die Stiftung für Natur • Heimat • Kultur im Steinheimer Becken und bedankt sich abschließend bei den Pflegfachteams und bei den BeSte-Stadtwerken sowie beim Kreis Höxter, der die Pflegemaßnahmen ebenfalls finanziell mit unterstützt hat.

Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sind zentrale Ziele unseres Unternehmens, hob Julia Franzmann als zuständige Mitarbeiterin für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bei BeSte Stadtwerke besonders hervor, daher unterstützen wir als lokaler Energieversorger seit 2022 gerne dieses wichtige Projekt zum Schutz der Streuobstbestände im gesamten Kreis Höxter.

Bis 2031 sollen 1.000 neue Streuobstbäume gepflanzt und 5.000 alte Obstbäume zu deren Erhalt gepflegt werden. Wir sind nun fast auf Zielkurs, dürfen aber in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, so Heribert Gensicki von der Stiftung für Natur • Heimat • Kultur im Steinheimer Becken.

Infos zum Projekt erteilen gerne Herr Petersen und Frau Multhaup vom Bildungshaus Modexen unter der Rufnummer 0 151 / 20 22 70 52 sowie Denise Mogge unter der Mobilfunknummer 0 152 / 23 50 88 43.

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