Vier neue Notinseln in Höxter | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 21.05.2026 15:29

Vier neue Notinseln in Höxter

Bürgermeister Daniel Hartmann und Nadine Nolte von der Stabstelle Familie der Stadt Höxter präsentieren im Bürgerbüro Höxter das Notinselschild. Ein sichtbares Zeichen für mehr Sicherheit und Hilfe für Kinder im Alltag. (Foto: Stadt Höxter)
Bürgermeister Daniel Hartmann und Nadine Nolte von der Stabstelle Familie der Stadt Höxter präsentieren im Bürgerbüro Höxter das Notinselschild. Ein sichtbares Zeichen für mehr Sicherheit und Hilfe für Kinder im Alltag. (Foto: Stadt Höxter)
Bürgermeister Daniel Hartmann und Nadine Nolte von der Stabstelle Familie der Stadt Höxter präsentieren im Bürgerbüro Höxter das Notinselschild. Ein sichtbares Zeichen für mehr Sicherheit und Hilfe für Kinder im Alltag. (Foto: Stadt Höxter)
Bürgermeister Daniel Hartmann und Nadine Nolte von der Stabstelle Familie der Stadt Höxter präsentieren im Bürgerbüro Höxter das Notinselschild. Ein sichtbares Zeichen für mehr Sicherheit und Hilfe für Kinder im Alltag. (Foto: Stadt Höxter)
Bürgermeister Daniel Hartmann und Nadine Nolte von der Stabstelle Familie der Stadt Höxter präsentieren im Bürgerbüro Höxter das Notinselschild. Ein sichtbares Zeichen für mehr Sicherheit und Hilfe für Kinder im Alltag. (Foto: Stadt Höxter)

Die Stadt Höxter ist ab sofort Teil des bundesweiten Netzwerks der „Notinseln“ und hat vier weitere sichere Anlaufstellen für Kinder im öffentlichen Raum offiziell registriert. Damit wird das bestehende Schutznetz im Stadtgebiet weiter ausgebaut und ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit und Aufmerksamkeit gegenüber Kindern im Alltag gesetzt.

Die neu registrierten Notinseln befinden sich im Bürgerbüro im Stadthaus, in der Tourist-Information Höxter, im Jugendtreff Höxter sowie in der VHS Höxter-Marienmünster. Insgesamt gibt es damit aktuell 14 Notinseln im Stadtgebiet Höxter, die Kindern als niedrigschwellige Anlaufstellen in Notsituationen zur Verfügung stehen.

Das Projekt „Notinsel“ wird von der Stiftung Hänsel + Gretel getragen und seit 2002 bundesweit umgesetzt. Ziel ist der Aufbau eines flächendeckenden Netzwerks sicherer Orte, an denen Kinder in Angst-, Not- oder Gefahrensituationen unkompliziert Hilfe erhalten können. Erkennbar sind die Notinseln durch den roten Aufkleber mit der Aufschrift „Notinsel – Wo wir sind, bist du sicher“, der an den Eingängen der teilnehmenden Einrichtungen angebracht ist.

Im Kreis Höxter erfolgt die Koordination über den Kreis Höxter, der die Einrichtungen sorgfältig prüft und nach positiver Verifizierung in das Netzwerk aufnimmt. Nach der Registrierung erhalten die Einrichtungen den offiziellen Aufkleber sowie begleitende Informationen und Handlungsanweisungen für den Ernstfall. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Botschaft an Kinder, dass sie im Notfall nicht allein sind und jederzeit Hilfe finden.

Auch die Einbindung in die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit ist fester Bestandteil des Projekts: Schülerinnen und Schüler werden über die Schulen informiert, zudem werden Vorschulkinder jährlich im Rahmen einer Stadtrallye spielerisch an das Thema herangeführt.

Bürgermeister Daniel Hartmann betont: „Mit den Notinseln schaffen wir im Stadtgebiet weitere sichtbare Orte der Sicherheit. Kinder sollen wissen: Wenn ich Hilfe brauche, finde ich sie schnell und unkompliziert. Direkt vor meiner Haustür.“

Auch Nadine Nolte von der Stabstelle Familie der Stadt Höxter betont: „Die Notinseln sind mehr als nur ein Schild an der Tür. Sie sind ein wichtiges Signal an Kinder und Eltern, dass wir hinschauen, unterstützen und im Alltag verlässlich ansprechbar sind. Das stärkt das Sicherheitsgefühl und das Vertrauen in unsere Gemeinschaft.“

Mit der Erweiterung des Netzwerks unterstreicht die Stadt Höxter ihr Engagement für Kinderschutz und ein achtsames Miteinander im öffentlichen Raum.

Weitere Informationen sind unter https://www.notinsel.de/notinsel-finden sowie https://www.notinsel.de/projekttraeger-werden abrufbar.

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