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Glas-Experte Dr Dedo v. Kerssenbrock-Krosigk (links) und Museumsleiter Dr. Christian Lechelt gaben Auskunft über Sammlerstücke.  (Foto: Barbara Siebrecht)

Edles für Tisch und Vitrine

Bei bestem Wetter strömten die Besucher des 3. Porzellanflohmarkt auf den Schlosshof in Fürstenberg, den das Team des Porzellanmuseums organisiert hatte. Die „Schatzjäger“ waren auf der Suche nach fehlenden Teilen in ihrer Sammlung, dem begeisternden Einzelstück oder gleich einem ganzen Service oder einer Glasserie. Beim Porzellan- und Glas-Flohmarkt wurden unter anderem die besten Stücke aus dem Nachlass der verstorbenen Eltern angeboten und so manches handbemalte Porzellan und edel geschliffene Glas konnte weit unter dem damaligen Anschaffungspreis erworben werden. Viele Verkäufer trieb an, die geliebten Erbstücke in gute Hände abzugeben. Knapp sechzig Stände waren im Schlosshof und auf dem Parkplatz aufgebaut worden. Im Porzellan-Museum gab es einen kostenlosen Service zum Flohmarkt. Der Museumsleiter und Porzellan-Experte Dr. Christian Lechelt gab Auskunft zu Lieblingsstücken der Besucher. Im Trauzimmer wurden die mitgebrachten Teile begutachtet, ihre Entstehungszeit und der Zustand eingeschätzt. Zum Verkaufswert gaben die Experten es aber aus rechtlichen Gründen keine Einschätzung. Für eine Expertise zu Stücken aus Glas war der bekannte Gutachter Dr Dedo v. Kerssenbrock-Krosigk angereist. Die Termin-Liste der an einer Begutachtung Interessierten war lang. Wie bei der beliebten Fernsehshow „Bares für Rares“ konnten die Wartenden den Expertisen lauschen und dabei spannende Details zu Herstellungsverfahren oder historischem Hintergrund der Kunstwerke erfahren. Das Museum war natürlich auch geöffnet und bot eine kostenlose Führung an. Auf dem Flohmarkt war die Palette des Angebots breit. Wertvolle Statuen waren ebenso zu finden wie kuriose Einzelstücke. Handwerkskunst und Kitsch, hochwertiges und humorvolles fand neue Besitzer. Wer vom Suchen und Feilschen erschöpf war, fand Erfrischungen am Stand und im Bistro Carl.
Bei der Übergabe der Spendenschecks: Die Sponsoren (lins vom Bürgermeister Daniel Hartmann und Vertreter des Vorstands des Symphonischen Blasorchesters (rechts mit Instrumenten), übergaben den Überschuss des Neujahrskonzertes an (vorne v. l.) Hedwig Mellwig und Martin Irgang vom Förderverein Frauen und Kinderschutzhaus Kreis Höxter, Claudia Pelz-Weskamp von der Bürgerstiftung Höxter, Sabine Heikenfeld von der Frauenberatungsstelle der AWO, Lukas Lüdeke und Nicole Krois vom Weserberglandorchester Bödexen und Falk Orban von der Musikschule Höxter (Foto: Barbara Siebrecht)

Spenden für Musik und Soziales

Der Vorsitzende des Sinfonischen Blasorchesters Joachim Quadflieg, Marina Cooper und Holger Engel vom Vorstandsteam und Bürgermeister Daniel Hartmann übergaben beachtliche Spendensummen aus dem Erlös des Neujahrskonzertes 2024. Durch das Engagement von sechzig Laienmusikern unter der Leitung von Björn Zimmermann war das ausverkaufte Konzert in der Stadthalle wieder ein großer Erfolg. Bürgermeister Daniel Hartmann, der beim Neujahrkonzert auch die Heimatpreise vergab, dankte allen Musikern, aber auch den Spendenempfängern für ihr Engagement. Aus dem Verkauf von rund 600 Eintrittskarten und durch die Fördergelder der Sponsoren konnte eine Spendensumme von insgesamt 5.500 Euro für die musikalische Nachwuchsförderung und Hilfe für Frauen in Notsituationen übergeben werden. Die Vertreter des Fördervereins der Musikschule Höxter (500€), der Bürgerstiftung Höxter (1.000€), des Weserberglandorchesters Bödexen (1.000€) sowie des Frauen- und Kinderschutzhauses im Kreis Höxter und der Frauenberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt Höxter nahmen die Spendenschecks begeistert entgegen. Das Weserberglandorchester und die Musikschule werden die Spendengelder für den Erwerb neuer Instrumente verwenden. Das Frauen- und Kinderschutzhaus plant im Garten Erneuerungen, unter anderem die Anschaffung eines Spielgeräts.Bei der Spendenübergabe waren auch die Sponsoren des Neujahrskonzertes, Mark Becker (Gebr. Becker), Ralf Konze (Fa Waldhoff), Anne Engel (Bäckerei Engel) und Norbert Meyer (Volksbank OWL) dabei, es fehlte ein Vertreter der Bausi.

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