Elektronisches Vergabeverfahren: Wie geht das?
Das elektronische Vergabeverfahren ist mittlerweile ein fester Bestandteil öffentlicher Aufträge und ab einer bestimmten Größenordnung sogar gesetzlich vorgeschrieben. Es dient dazu, für alle interessierten Unternehmen möglichst die gleichen Voraussetzungen zu schaffen. Doch was auf der einen Seite Chancengleichheit schafft, führt auf der anderen Seite auch zu herausfordernder elektronischer Eingabearbeit und komplexer Uploadlogik – zumindest, wenn die nötige Erfahrungsroutine und entsprechendes Vorwissen fehlt. Um dem abzuhelfen, hat die Wirtschaftsförderung zusammen mit der zentralen Vergabestelle des Landkreises Holzminden eine Veranstaltung in den Berufsbildenden Schulen Georg-von-Langen BBS organisiert, bei der nicht nur das Verfahren genauer erklärt wurde, sondern auch der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt stand. Mit großer Resonanz: Über 30 Unternehmen waren der Einladung gefolgt, um sich zu informieren und auch kritisch zu diskutieren.